Unser Tagestipp

Partner für Rhododendron

Rhododendron stehen am liebsten auf kühlfeuchtem Humus. Durch den Lebendmulch, den etwa Waldsteinien bilden können, werden die flach streifenden Wurzeln vor direkter Besonnung geschützt. Flächig breitet sich auch die Schaumblüte (Tiarella) aus. Die weißen Blütenkerzen des etwa 30 cm hoch werdenden Bodenbegrüners erscheinen von April bis Juni und bringen Licht und Helligkeit in dunklere Gartenwinkel. Elfenblumen (Epimedium) machen ihrem Namen mit elfenhaft zierlich-kleinen Blüten in gelb, weiß, lila oder rosa alle Ehre.

Balkonblumen entspitzen/Chelsea Chop für Stauden

Kürzen Sie bei Sommerblumen wie den Geranien im Laufe des Sommers immer wieder einmal einige Triebspitzen ein, damit die Pflanzen sich besser verzweigen und voller blühen. Schneiden Sie mit einer scharfen Schere die Triebe soweit zurück, dass mindestens vier frischgrüne Blätter erhalten bleiben. Chelsea Chop: Unter dem Begriff “Chelsea Chop” wird ein Rückschnitt einiger Staudenhorste im Mai, also etwa zur Zeit der berühmten englischen “Chelsea Flowershow”, verstanden. Dabei werden die Frühjahrstriebe von Stauden wie Phlox, Astern, Fetthenne, aufrecht wachsenden Storchschnabel-Arten und Katzenminze um etwa ein Drittel eingekürzt. Dies führt zu einer Blütenverzögerung und einem kompakteren, stabileren Wuchs. Durch die Kombination von geschnittenen und ungeschnitten Exemplare lässt sich der Blütenflor im Garten deutlich strecken und verlängern.

 

 

Sommerblumen direkt aussäen

Viele Sommerblumen können Sie ohne aufwändige Vorkultur im Glashaus oder in der Wohnung direkt ins Freiland aussäen. Erwartungsgemäß blühen Direktaussaaten später als vorgetriebene Pflanzen. Geeignet für die Direktsaat sind Schnellkeimer wie Ringelblumen, Schleifenblumen, Bienenfreund und Schleierkraut. Schnittblumen säen Sie in Reihen aus, die sich besser pflegen lassen. Blumenwiesenmischungen können Sie breitwürfig ausbringen.

Zierrasen bewässern

Rasenflächen auf stark tonhaltigen Flächen müssen regelmäßig bewässert werden. Bei trockenem Wetter entstehen sonst schnell Risse, die das Grün durchziehen. Andererseits kann es bei starkem Regen zu Überflutungen kommen, weil das Wasser nicht schnell genug versickert. Deshalb empfiehlt sich auf tonreichen, schweren Flächen eine Installation von Be- und Entwässerungssträngen. Unterirdische Leitungen bedienen die Regner, während mit Kokosfasern ummantelte Dränagerohre für eine Entwässerung sorgen.

Wasserqualität prüfen

Wichtig für einen ansprechenden Gartenteich ist die Wasserqualität. Leitungswasser ist meist ideal, aber vor allem in Stadtnähe zu teuer für eine Teichnutzung. Alternativ kann Regenwasser genutzt werden, wenn es nicht zu stark mit Schadstoffen belastet und zu “sauer” ist. Ein Kompromiss ist das Verschneiden von Leitungs- mit Regenwasser. Messen Sie vor der Verwendung auf jeden Fall den pH-Wert. Es gibt unterschiedliche Messsets, mit denen eine Bestimmung des pH-Wertes rasch möglich ist. Der Idealwert für Gartenteiche liegt zwischen 6,8 bis 7,5 pH.

Alte Obstsorten wieder entdecken

Es gibt viel mehr Obstsorten als in den Supermärkten zu finden ist. Besonders alte Apfel- und Birnensorten erleben seit einigen Jahren eine Renaissance. Mit ihren geschmackvollen Früchten begeistern sie immer mehr Gartenfreunde, die diese Vielfalt schätzen. Zudem sind die Altsorten erprobt, denn sie haben sich seit vielen Jahrzehnten in zahllosen Gärten bewährt. Bei vielen alten Sorten gilt tatsächlich einmal die Formel Alt=Gut.