Unser Tagestipp

Minikletterer für Balkon und Terrasse

Eigentlich kennt man die laubattraktiven Kriechspindeln (Euonymus fortunei-Sorten) als flächig wachsende Bodendecker. Aber an Kletterhilfen, beispielsweise aus Tonkinstäben, bewähren sich viele Sorten auch als Wandbegrüner. Sie passen selbst in kleine Kübel und können als bewegliche Paravente auf Balkon und Terrasse eingesetzt werden. Ein guter Ersatz für alle Bereiche, in denen klassische Kletterpflanzen zu unkontrolliert gedeihen. Kriechspindeln sind lichttolerante Gesellen, die sowohl Sonne als auch Schatten vertragen. Es gibt viele laubbunte Sorten – wir, Ihre GartenBaumschule, beraten Sie gerne!

Kurioser Schnellblüher ohne Laub

Jetzt beginnt die Blütezeit der Herbstzeitlosen (Colchicum). Das Kuriose an dieser Zwiebelblume ist, dass sie ihre Blüten 6 Monate vor den Blättern zeigt. Das Laub taucht erst im Frühjahr auf, um bereits im Juni einzuziehen. Zudem blüht keine Blumenzwiebel schneller: Sie können das Liliengewächs jetzt setzen und sich bereits in einem Monat über die Blüte freuen. Gute Pflanzstellen sind sonnige Beetränder, aber auch mitten im Rasen entwickelt sich ein bunter Blütenteppich.

Duft-Wicken anhäufeln

Duft-Wicken sind flottwachsende Rankpflanzen, die rot, rosa, weiß, blau oder cremegelb blühen. Ihr Blütenflor hält sich bedeutend länger, wenn Sie sie während der Vollblüte 10 bis 20 cm hoch mit Komposterde anhäufeln und frisch düngen. Dann können die Wicken frische Wurzeln und neue Triebe bilden. Entfernen Sie gleichzeitig Verblühtes. Duft-Wicken sind etwas anfällig für Mehltau und Grauschimmel. Deshalb unbedingt auf einen sonnigen, luftigen Standort achten. Niemals über das Laub wässern.

Rasenpflege

Schneiden Sie vor der Urlaubszeit Ihren Rasen nicht übertrieben, sozusagen auf Vorrat. Die ideale Schnitthöhe liegt zwischen 4 und 5 cm. Mähen Sie Ihren Rasen also unmittelbar vor der Abfahrt auf diese Länge, auch wenn der letzte Schnitt erst kurze Zeit zurückliegt. So geht der Rasen ohne Vorsprung in die mähfreien Wochen. Nach Ihrer Rückkehr kürzen Sie den Rasen dann in mehreren Schritten auf das Idealmaß. Pro Mähgang sollten Sie dabei nicht mehr als 3 cm von den Halmen abschneiden.

Verblühte Staudenhorste teilen

Im Frühling blühende Stauden wie Gemswurz (Doronicum), Silberwurz (Dryas), Steinsame (Buglossoides) oder Sumpfdotterblume (Caltha) können Sie nach der Blüte teilen. Je früher, desto besser. Dann haben die frischen Ableger ausreichend Zeit, die Restwärme im Boden zu nutzen und vor dem nächsten Winter gut einzuwurzeln. Lockern Sie die Pflanzstelle vor der Neupflanzung gründlich und entfernen Sie akribisch alle Wurzelunkräuter mit der Grabegabel.

Iris teilen

Bart-Iris (Iris-Barbata-Hybriden) sind spektakuläre Sommerblüher für vollsonnige Lagen. Ältere Pflanzen neigen zum Verkahlen, weil sie als typische Rhizompflanzen ständig oberflächennah in die Breite wachsen. Durch Teilung und Neupflanzung ab August wird die ursprüngliche Blühwilligkeit wieder hergestellt. Nehmen Sie dazu die Horste mit einer Grabegabel auf und teilen Sie einzelne Rhizome mit einem Messer oder dem Spaten ab. Kürzen Sie das Laub um zwei Drittel ein und pflanzen Sie die Jungpflanzen sofort nach der Teilung möglichst oberflächennah wieder ein.

Pfingstrosen jetzt pflanzen

Stauden-Pfingstrosen (Paeonia-Lactiflora-Hybriden, Paeonia officinalis) dürfen nicht zu tief gepflanzt werden. Hier werden die meisten Fehler gemacht. Die fleischigen Wurzeln sollten nur 1 bis 2 cm hoch mit Erde bedeckt sein. Zu tief gepflanzte Exemplare sind blühfaul oder blühen überhaupt nicht. Mit den Jahren können aber auch korrekt gepflanzte Päonien in ihrer Blühkraft nachlassen, weil sich beispielsweise durch Mulchen zuviel Erde auf den Wurzeln angehäuft hat. Dann hilft es, sie zu verpflanzen.